Über mich

Das bin ich.
Deshalb verbessere ich Texte.
Und darum heißt das „Kleinkarismus“
😀

Mein Name ist Nina Alexandra Biesenbach. Ich bin Anfang vierzig, verheiratet, zweifache Mama und Frauchen eines Dalmatiners. Zusammen wohnen wir in einem kleinen Dorf im schönen Hessen.

Nach dem Abitur wurde ich Diplom-Ingenieurin und ging dann für sechs Monate nach England – denn wo besser Englisch lernen als dort? Anschließend absolvierte ich ein zweijähriges Trainee-Programm bei der Bosch Thermotechnik GmbH, ein halbes Jahr davon in Spanien. Diese Sprache wollte ich nämlich auch lernen 😀 Bei Bosch TT war ich fünfzehn Jahre lang internationale Produktmanagerin, bis ich mich Anfang 2020 dazu entschloss, meine Anstellung zu kündigen und meinem Traum zu folgen: dem Schreiben.
Meine Liebe zur Sprache und die Faszination für ihre Eigenheiten weckten schnell den Wunsch in mir, nicht nur eigene Texte zu erstellen, sondern auch die anderer zu verbessern. Mit dem Angebot des freien Korrektorats erfülle ich mir einen weiteren Traum: nicht mehr entnervt angesehen zu werden, wenn ich mal wieder Fehler korrigiere, sondern wertgeschätzt! Und weil ich es nicht lassen kann und zu kritisch bin, um textliches Verbesserungspotenzial zu ignorieren, geht mein Angebot zur Textverbesserung über das reine Korrektorat hinaus.

Deshalb verbessere ich Texte.
Sobald ich lesen konnte, las ich, was mir in die Quere kam, und meine Begeisterung für Sprache wuchs. Bereits in der Grundschule fuchste es mich, wenn ich im Diktat mal einen Fehler gemacht hatte. In der Mittelstufe entdeckte ich meine Liebe zu Satzzeichen, in der Oberstufe nervte mich die darin nicht versierte Deutsch-Referendarin. Im Studium korrigierte ich nicht wenige Studien- und Diplomarbeiten meiner Lerngruppe und verdiente zum ersten Mal Geld mit der Korrektur neuer Vorlesungsunterlagen. Während meiner Zeit als Produktmanagerin zählten neben der Erstellung eigener auch die Korrektur und Optimierung unterschiedlichster fremder Texte zu meinen Aufgaben, insbesondere technische Unterlagen, PowerPoint-Präsentationen und Newsletterbeiträge.
Schon immer habe ich Fehler und Verbesserungspotenzial in Texten gefunden und sie kundgetan – ich kann sozusagen gar nicht anders.

Und darum heißt das „Kleinkarismus“ 😀
Ja, ich gebe es offen zu: Ich bin kleinkariert. Zumindest, was Fehler in Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung angeht. Und logischem Aufbau. Und so.
Ich kann keine Speisekarte, keinen Newsletter, kein Buch lesen, ohne die textlichen Schwächen darin zu sehen und kundzutun. Nerve nicht nur meine Familie, sondern auch meine Freunde mit Verbesserung, wenn mal wieder jemand den Dativ statt des Genitivs verwendet. Habe meinen ehemaligen Chef in den Wahnsinn getrieben mit meiner fortwährenden Litanei über falsch gesetzte Apostrophe. Und rege mich über jede Verpackung auf, auf welcher zusammengesetzte Hauptwörter einfach auseinandergezogen oder anders sprachlich verschwurbelt werden. Haaargh!
Als ich meinem Mann erzählte, dass ich neben dem Schreiben von Büchern auch die Korrektur anbieten möchte, meinte er nur: „Darauf warte ich schon seit zehn Jahren. Du kannst doch keinen Text lesen, ohne ihn zu verbessern!“

Tja, und darum habe ich dieser Stärke einen Namen gegeben: Kleinkarismus!